Am Samstag fand das traditionsreiche Ippisch-Meeting statt. Victoria ist in am Donnerstag noch in Luzern gelaufen, wo sie einen Sturz glücklicherweise fast unverletzt überstand. Mit ein bissl schmerzender Ferse und dem Vorsatz, es besser zu machen, holte sie sich nun in Ebensee einen knappen Sieg vor Daniela
Wöckinger. Von der Zeit (13,79) war sie natürlich nicht übermäßig begeistert aber möglicherweise war nach dem Sturz auch noch eine unterbewusste Vorsicht dabei. In Villach kann sie nun wieder befreiter laufen!
Mit der ÖLV-Staffel erzielte sie dann noch mit 45,45 eine gute Zeit über 4x100m. Das Quartett (German - Röser - Victoria - Müller-Weissina) verpasste damit aber leider das EM-Limit um eine gute Sekunde. (Mit besseren Übergaben wäre noch einiges drin.) Damit befanden sie sich allerdings in guter Gesellschaft, denn auch Betina German
konnte trotz einer weiteren tollen 400m-Zeit (53,92) das Ticket nach Göteborg (noch?) nicht lösen.
Marion versuchte sich ebenfalls im Hürdenlaufen, was aber leider gänzlich misslang (15,63...). Im Weitsprung, wo sie im Hinblick auf den Mehrkampf nur drei Versuche absolvierte gings dann etwas besser - 5,42 sind soweit okay.
Nachdem in OÖ auch Sportunion-Meisterschaften veranstaltet werden, fuhr Marion am Sonntag (in aller Früh...) gleich wieder nach Ebensee und fühlte sich schon beim Aufwärmen um vieles besser als am Vortag. Dies konnte sie dann auch sehr gut umsetzen. So wurde der Speerwurf zu einem sehr freudvollen Bewerb, in dem sie mit dem wiedergefundenen Gefühl eine ansprechende Serie hinlegte: 43,38m und alle sechs Würfe über 41m! Da lachte sie mit der Sonne um die Wette.
Und wenns schon mal lauft, dann muss man das doch auch ordentlich ausnutzen. Schon beim Einspringen für den Hochsprung-Bewerb war offensichtlich, dass an diesem Tag was gelingen könnte.
Die neue persönliche Bestleistung von
1,67 gibt jedenfalls Mut und daher freut sich Marion jetzt auf den nächsten Mehrkampf, den sie kommendes Wochenende in Bayern bei den Oberpfälzischen
Meisterschaften in Angriff nehmen wird. Mal sehen, was in Regensburg - in der sportlichen Heimat von keiner geringeren als Karin Ertl - so geht! |