Wie gewohnt, brauchte Marion auch diesmal einen 100m-Vorlauf um ein bissl in die Gänge zu kommen. 13,55 waren schon wieder ärgerlich langsam. Da sich aber diesmal das Finale ausging, konnte sie nochmal antreten und steigerte sich deutlich:
13,29 bei 1,1 Gegenwind verdienen schon eher die Bezeichnung "Sprint" - aber Marion möchte sich natürlich weiter steigern.
Der Hochsprung war leider nicht so berauschend, auch hier brauchte sie einfach viel zu lange, bis die Sprünge technisch gut waren, sodass bei 1,60 Endstation war und die eigentlich guten Sprünge über 1,63 am viel zu geringen Abstand zur Lattte scheiterten. Ein ungeliebter vierter Platz war die Folge.
Am Sonntag war Marion dann als Erste im morgendlich ruhigen Stadion, da Weit, Speer und 100 Hürden gleichzeitig am Zeitplan standen, und somit in aller Frühe ganz schön viel vorbereitet werden musste. Es folgte dann wie gesagt ein "Dauerlauf" von einer Anlage zur nächsten und wieder zurück, der mit Sprüngen, Würfen und Hürden gespickt war. Im Speerwurf konnte sie schon im zweiten Versuch mit 41,55 alles klar machen und steigerte sich am Schluss nochmal auf 41,90m. Die Freude über den Titel wurde noch überlagert durch die Erkenntnis, dass mit verkürztem Anlauf und weniger Geschwindigkeit endlich die technischen Umstellungen der letzten Zeit zum Tragen kommen konnten.
Im Weitsprung kämpfte Marion wiedermal mit dem Anlauf und traf erst im letzten Versuch das Brett genau - gute 5,55 und ein dritter Platz waren die Belohnung.
Im Hürdenfinale machte sich dann doch ein bissl Müdigkeit bemerkbar - sodass leider nicht mehr als ein vierter Platz drin war - mit der schlechten Zeit von 15,62 - seufz....
Alles in allem war das Wochenende jedoch sehr positiv, da eindeutig ansteigende Form sichtbar wurde. Nach der glühenden Hitzeschlacht flüchteten dann viele in möglichst schattige Gärten zum Grillen. Und so ein kühles Bier nach erfolgreicher Arbeit hat schon was ;-)
Fotos folgen demnächst! |